Komponententausch mit Ertragssteigerung

Nach einigen Jahren Biogasbetrieb sind viele Komponenten so verschlissen, das nur noch ein Komponententausch in Frage kommt. Dies ist in der Regel nach 6 - 10 Jahren der Fall, je nach Komponentenqualität und Einhaltung der Wartungen.

Oder der Betrieb ihrer Beschickung, der Rührwerke, der Pumpen oder des BHKW kosten jährlich so viel Geld bei Wartung, Reparatur und Stromverbrauch, dass sich eine Ersatzinvestition lohnt.

Erst kürzlich hatte uns ein Betreiber angesprochen, der pro Jahr über 8.000 € für die Rührwerksinstandhaltung eines Rührwerkes ausgibt. Dazu kommt noch der Eigenstromverbrauch, der in diesem Fall ebenfalls sehr hoch war durch den Betrieb eines Stabrührers als Schnellläufer mit deutlich über 200 U/min. 

Eine Neuinvestition in ein kostensparendes und langlebiges System wie dem BIOBULL-Rührwerk ist hier in wenigen Jahren amortisiert.
Auf dieser Informationsplattform der BiogasEffizienz Info erfahren sie (fast) alles zu kostensparenden, bewährten und langlebigen Komponenten.

Wir empfehlen: 
Beschäftigen Sie sich mit den Betriebskosten der neu auszuwählenden Komponenten!
Bei richtiger Auswahl können sie hier enorm an jährlichen Betriebskosten einsparen! 

Dabei dürfen wir nicht Investition und Betriebskosten verwechseln.

Die Investition tätigen sie einmal, die Betriebskosten fallen für sie immer an (täglich, monatlich, jährlich).

In der Regel ist daher auch eine Mehrinvestition in hochwertige, betriebskostensparende Komponenten gerechtfertigt. Hier stecken viele Entwicklungsschritte in der Technik, die eine hohe Effizienz bei langer Lebensdauer erreicht. 

Uns liegen umfangreiche Vergleiche verschiedener Systeme vor sowie Angaben aus Betreiberergebnissen und aus Praxismessungen von anderen Instituten aus 5 – 20 Jahre Betrieb. Dabei bewerten wir natürlich besonders den Vorher-Nachher – Vergleich nach dem Komponententausch.

Beschickung:
Klarer Kostensparer in der Beschickung ist das Kratzkettensystem „Havelberger“ gegenüber Vertikalmischern und Schubböden. Messwerte des Leibnitz – Institutes für Agrartechnik an Beschickern mit 40 bis 60 m³ Volumen haben klar ermittelt, dass Kratzkettenförderer mehrere tausend Euro jährlich einsparen gegenüber Vertikalmischern und Schubbodensysteme. (Eigenstromverbrauch von Beschickern, Quelle Joule 1/2015). 
Das Havelberger – System liegt im Eigenstromverbrauch noch etwas unter den dargestellten Verbräuchen, was in einer separaten Messung ausserhalb des Leibnitz – Institutes festgestellt wurde.

Flüssigfütterung:
Zahlreiche Betreiber haben in den letzten Jahren Ihre alten Förderschnecken verschrottet und sind auf Flüssigfütterung umgestiegen. Ihre Entscheidung war richtig, denn in fast allen Umstellungen auf die Flüssigfütterung senkte sich so der Eigenstromverbrauch im gesamten System. Zusätzlich konnten auch Einsatzstoffe eingespart oder umgestellt werden (weniger Mais, mehr Gras, GPS oder Mist).

Rührzeiten wurden reduziert und der Eigenstromverbrauch ging nach unten.

Zu beachten ist jedoch das Flüssigfütterungssystem. Rachentrichterpumpen ohne ausreichende Störstoffabscheidung haben bei so manchem Betrieb die Verschleißkosten nach oben getrieben. 3.000 – 15.000 € jährliche Kosten für Rotor, Stator und Mischschnecke mussten nach Störstoffeinwirkung oft gewechselt werden.

Ganz anders bei den Vogelsang – Systemen. Mit den Systemen Energyjet für Nawaros und Mist sowie Pre-Mix als Futter - Alrounder und dem C – Mix für saubere Silagen gibt es gleich mehrere Auswahlvarianten. Der stabile und kostensparende Betrieb dieser Systeme mit integrierter Störstoffabscheidung und Zerkleinerung (außer C – Mix) ist in einer ganzen Reihe von Anlagen nachgewiesen. Auch wir haben den RCX als druckseitigen Rota Cut in einer der ersten Ausführungen erfolgreich in der Flüssigfütterung eingesetzt und waren begeistert.

Das Zwischenfazit und unsere klare Empfehlung für den robusten UND kostensparenden Einsatz heißt: 
Der Havelberger - Kratzkettenförderer und die Vogelsang – Flüssigfütterung ist die optimale Kombination für flexiblen Rohstoffeinsatz bei minimalen Betriebskosten!

Rührwerke:
Beim Rührwerkseinsatz haben wir so ziemlich mit allen gängigen Typen unsere Betriebserfahrungen gemacht.

Maischebull und Hydrobull sind für Rührwerke in Anmischgruben und Hydrolysen nach unseren umfangreichen Vergleichen und Erfahrungen die erste Wahl. www.hydrolyse-biogas.info

Auch beim Rührwerkstausch in Fermentern und Nachgärern können Sie enorme Kosten einsparen, wenn ihre Rührwerke aktuell Schnellläufer sind und > 200 U/min drehen. Je länger das Rührwerk in der Stunde läuft, desto höher ist der Einspareffekt. Rund 50% sparen sie an Stromkosten beim Wechsel von schnelllaufenden Rührwerken auf Langsamläufer.

Zusätzlich sparen Sie ein, wenn sie auf langlebige Rührwerke setzen, wie auf den Typ Biobull. Seine Haltbarkeit ist bei regelmäßiger Wartung deutlich über 10 Jahre nachgewiesen. Damit sparen sie doppelt, nämlich Stromkosten und Ersatzteilkosten. Denn viele Tauchmotorrührwerke müssen alle 2 – 3 Jahre gewartet werden mit Öffnung Ihres Behälters. Nachweislich sind 70% der Rührwerksausfälle auf Seilrisse oder Kabelschäden im Fermenter 
zurückzuführen. Ersparen sie sich diese Ausfallzeiten!

Gasspeicher:
Handeln sie bitte sofort, wenn sie einen Riss im Gasspeicher oder Undichtigkeiten im Gassystem wahrnehmen. Sie verschenken bares Geld (Mehrverbrauch von Silage) und erhöhen das Betriebsrisiko, wenn sie nicht sofort handeln. Da Gasaustritte nicht sichtbar sind, empfehlen wir grundsätzlich mindestens 1 - 2 mal jährlich einen Gaskameracheck.

Dies sollte durch eine Firma ausgeführt werden, die die Undichtigkeiten auch sofort beseitigen kann.

Die Fa. BAUR – Folien hat sich darauf spezialisiert und ist nach unserer Erfahrung im Preis – Leistungs – Verhältnis die beste Adresse.

Auch in den Punkten Schnelligkeit, Rissreparatur oder Gasspeicherersatz ist das Service - Team von BAUR sehr gut aufgestellt. Wer bei einem Gasspeicherdefekt gleich eine Speichervergrößerung für die Flexibilisierung vornehmen will, kann dies bis auf das 3,5 fache Volumen vergrößern. Mehr dazu unter www.biogasspeicher.info 

BHKW:
Beim BHKW Tausch gibt es gleich eine ganze Reihe an Einsparungen zu erzielen, die den meisten Betreibern so oft nicht bewusst sind.

Bekannt ist die Einsparung an Silagen und Rohstoffen durch die Steigerung des elektrischen Wirkungsgrades. Beim Wechsel eines 500 kW – BHKW mit 38% el. Wirkungsgrad auf über 40% el. Wirkungsgrad ergeben sich deutliche Einsparungen der Futterkosten.

Durch Einstieg in die Regelenergie erhalten Sie nicht nur die Flexprämie und Marktprämie, sondern in Kombination mit einem Stromhandel weitere Zusatzvergütungen. Die Fa. Energy 2 Market aus Leipzig übernimmt dies für Sie komplett und hat nach unserem Kenntnissstand die meisten Zulassungen und Möglichkeiten (inkl. PRL) für Ihre Ertragssteigerung. 

Weitere Empfehlungen zum BHKW – Tausch, insbesondere auch zur Regelenergie finden sie in der Gesamtübersicht unter „BHKW – Tausch und Regelenergie“ sowie „Stromhandel und Flexprämie“.

Informieren Sie sich umfassend auf diese Informationsplattform von BiogasEffizienz Info, um zukünftig mit weniger Betriebskosten mehr Ertrag zu erwirtschaften!

Zusammenfassung:
Durch Kombination der verschiedenen ermittelten hocheffizienten Komponenten erreichen Sie den größten Effekt zur Steigerung ihres Gewinns.

So ist der Einsatz einer kostensparenden Beschickers in Kombination mit dem Flüssigfütterungssystem Pre – Mix sowie dem Rührwerk BIOBULL in Fermenter und Nachgärer eine flexible, robuste und äußerst sparsame Kombination.

Ein gutes Gasspeichermanagement kombiniert mit hohen elektrischen BHKW - Wirkungsgraden von 40% bringt zusätzlich eine sehr gute Auslastung bei minimalem Silageverbrauch.

Diese Kombinationen sind aus Betreibererfahrungen und Ergebnissen von Umrüstungen der letzten 5 - 10 Jahre ganz klar die wirtschaftlichsten und besten Lösungen.
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