Kostensparende Feststoffbeschickung

Unsere Betriebserfahrungen mit der Feststoffbeschickung gehen zurück bis ins Jahr 1995, und zwar:
Zusammenfassend können wir feststellen, dass Vertikalmischer die höchsten Betriebskosten verursachen. Wesentliche Ursachen sind der hohe Stromverbrauch und der Verschleiß.

Eine Auswertung von Stromkosten der Feststoffbeschicker, die in den letzten 10 Jahren am häufigsten im Einsatz waren, zeigt die nachfolgende Tabelle.

Die Tabelle zeigt die Messergebnisse des Stromverbrauches vom Leibnitz-Institut für Agrartechnik Bornim mit Maissilage bis zum Feststoffaustrag (d. h. inkl. Dosier- oder Frästechnik). Quelle: Joule 01/2015.
*der H100 ECO zusätzlich von uns ergänzt, 
**die jährlichen Stromkosten wurden hochgerechnet

Wirkprinzip und install. Leistung Förderung & Bunker Baugruppen ermittelter Stromverbrauch jährl. Stromkosten**
bei 0,17 € / kWh u. 9.000 t/a
Havelberger H100 ECO* 8 kW 1 Kratzkette, 60 m³ 3 Frästrommeln noch nicht ermittelt noch nicht ermittelt
Kratzkettenförderer 20,5 kW 1 Kratzkette, 60 m³ 3 Frästrommeln 0,65 kWh / t 995 € / Jahr
Schubboden 60 kW 1 Schubboden, 40m³ 2 horizontale Schnecken 3,20 kWh / t 4.896 € / Jahr
Vertikalmischer 60 kW 1 horizontale, 40m³ 2 vertikale Mischschnecken 4,50 kWh / t 6.885 € / Jahr

Die jährlichen Stromkosten sind bei Kratzkettensystemen mit 995,00 € am geringsten.
Deutlich teurer sieht das bei Schubbodensystemen und Vertikalmischern aus. Zusätzlich sind die Verschleißkosten einzurechnen, die jedoch stark vom Zustand der Einsatzstoffe abhängig sind.

Tragen wir alle Kosten im mehrjährigen Betrieb zusammen, so ist auch hier der Kratzkettenförderer am günstigsten.

Verschlissene oder gebrochene Schubsysteme beim Schubbodenbeschicker sind in der Instandhaltung sehr teuer. Noch teurer sind die Reparaturen bei Vertikalmischern durch Abrasivität und Säureentwicklung über Jahre festzustellen.

Die Flexibilität und Mischung von verschiedenen Substraten ist bei Kratzkettensystemen erheblich gestiegen. So wird durch ein schichtenweises Einbringen in den Dosierer und das anschließende abfräsen eine gute Durchmischung und Dosierung erreicht.

Bei einem Tausch, Optimierung oder der Sanierung empfehlen wir deshalb das Kratzkettensystem, was jedoch einem Industriestandard entsprechen sollte.

Dabei sparen Sie als Betreiber i. d. R. zwischen 4.000,00 - 6.000,00 € jährlich an Stromkosten ein, wenn Sie vorher ein Vertikal- oder Schubbodensystem hatten.

Hierbei hat sich nach unseren Erfahrungen besonders das Beschickungs-, Misch- und Dosiersystem der Fa. Havelberger bewährt.

Bei einem Beschickertausch ist ihr Betrieb während der Beschickungssanierung gesichert durch einen semimobilen Dosierer (H200), den Fa. Havelberger ausleiht und montiert.

Semimobiler Dosierer, angeliefert per LKW
Semimobiler Dosierer, angeliefert per LKW

Semimobiler Dosierer während des Beschickertausches
Semimobiler Dosierer während des Beschickertausches

Es besteht eine große Volumenvielfalt beim Havelberger-System von 20 m³ - 200 m³ in einem Aggregat, was beeindruckend ist.

Dieser Beschicker hat sich für viele Inputstoffe bewährt, wie z. B. für Mist, Gras, GPS, Rüben, Mais und weitere Futterstoffe sowie deren Mixturen.

Der Beschicker hat einen extrem niedrigen Stromverbrauch von 0,4 - 0,7 kwh, je t Input.

Hier sind seit Jahren unterschiedlichste Kombinationen zur Fermenterbeschickung im stabilen Einsatz als Flüssigfütterung, mit Bandförderer oder mit Schneckenförderung, errichtet oder getauscht durch Fa. Havelberger.

Projektteams im Rahmen einer Beschickungsoptimierung und Sanierung bestätigen dies::

Biogasanlage Süderholz-Grabow:
„Bei Übernahme der Biogasanlage wusste wir, dass wir die Fütterungstechnik austauschen müssen. Schon in anderen Projekten haben wir gute Erfahrung mit dem Annahmedosierer aus Havelberg gemacht.
Das Vorratsvolumen ist jetzt deutlich größer und wir können nun auch schwierige Inputstoffe wie Mist oder Grassilage einbringen. Den Eigenstromverbrauch konnten wir deutlich um mehr als die Hälfte reduzieren.“

Michael Friedrich, Projektingenieur

Wenn auch Sie vor der Wahl stehen, Ihren defekten oder störanfälligen Beschicker auszutauschen, so lassen Sie sich fachlich beraten!

Setzen Sie auf robuste und bewährte Systeme und sparen Sie bei Ihren Betriebskosten!

Biogaseffizienz Info - Feststoffbeschicker - Empfehlung 2016

Biogaseffizienz Info - Feststoffbeschicker - Empfehlung 2017

Auf Grund von zahlreichen Betreiberergebnissen mit Betriebskostensenkung und Ertragssteigerung nach durchgeführter Erweiterung, Sanierung oder Tausch wird diese effiziente und wirtschaftliche Lösung empfohlen.

Basis dazu sind Betriebserfahrungen und Praxisergebnisse aus Angaben von Betreibern nach Umrüstungen und Optimierungen auf dieses System im vorher – nachher – Vergleich.

Prüfen Sie in diesem Bereich Ihre JETZIGE Betriebsstabilität und Ihre Betriebskosten!
Wieviel können Sie einsparen oder mehr erwirtschaften durch eine Optimierung in diesem Bereich?
Was können Sie hier für die nächsten 8 bis 15 Jahre verbessern?
Wie können Sie Ihre Produktionskosten in Cent / kWhel weiter deutlich reduzieren und damit Ihre Erträge steigern?

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